Scott Bradley auf der 7. Kriminacht Wien

Lhotzkys Literaturbuffet
Die Kriminacht Wien

Ein kleiner Rückblick auf die Krimi-Nacht Wien am 20. September 2011: Dort hatte ich Gelegenheit, Scott Bradley zu lesen, mehr als Gast, denn der eigentliche Star des Abends war Krimi-Legende Martin Compart, der aus seinem neuen Buch Die Lucifer-Connection las. Weiterer Gast war r.evolvers The Nazi Island Mystery, blutig vorgetragen von Heideline Moser, der Gattin des fleißigen und omni-talentierten Organisators und Veranstalters Peter Hiess.

Ein wunderbarer Abend. Wir (Martin Compart, Verleger Peter Hiess, ich) trafen uns schon vorher im entsetzlich heruntergekommen Café Westend, dessen Sensation für mich ein Raucherbreich war, in dem derart hemmungslos gequalmt wurde, dass ich sogar als Passivraucher völlig high wurde.

So sehr auch das Hemd danach stank, so wunderbar finde ich es doch, dass man in Wien sichtlich eine ganz eigene Auslegung der EU-Nichtrauchergesetze pflegt. Jedenfalls eine lockerere als hier in Deutschland.

Danach versackten Teile von uns in einem weiteren Beisl, der Wein floss in Achtel-Strömen … und spülte uns um 21 Uhr leicht lädiert in die Lesung.

Literaturbuffet Lesung

Ein Riesenspaß. Erstens war der Betreiber von Lhotzkys Literaturbuffet äußerst freundlich. Zweitens hat er da einen ganz wunderbar gut sortieren Buchladen, der zum Stöbern einlädt (und eine erstaunliche Auswahl von Literaturmagazinen bietet). Und drittens war es herrlich voll, die Leute standen teils in der Eingangstür. Was können Autoren mehr wollen? (Außer mehr Honorar…)

Büchertisch mit Bradley

Das Feedback war extrem gut, die Zuhörer angenehm offen auch angesichts des Verlagsprogramms, das sich ja ziemlich eindeutig Genre-Themen verschrieben hat, die nicht unbedingt Mainstream sind. Ein Paar war so nett, mir zu sagen, man würde mich gerne dem Buch als Vorleser beipacken und mitnehmen. Der Inhaber der Buchhandlung forderte gar lautstark ein Scott-Bradley-Audiobook, das aber (!) ich selbst (!) lesen müsse. (Wir arbeiten daran…)

Er nannte mich sogar – heller Wahnsinn – in einem Satz mit Harry Rowohlt, und das ist ja quasi Gott persönlich … ich fürchte aber (weiterhin bescheiden for solche compliments fischend), dass es soweit doch nicht ist. Noch nicht ganz. Dennoch danke! ;-)

Kurz: Ein Spitzen-Gig mit großartigen Zuhörern!

Hier noch ein weiteres Bild ohne mich (v.l.n.r.): Verleger und Autor Peter Hiess, Herausgeber-Legende und Autor Martin Compart, Verleger und Autor Robert Draxler:

Hiess, Compart, Draxler (Foto: Heidelinde Mooser)

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